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Ein Kicker für das Klassenzimmer

Die erste Projektgruppe des Lotis Oberstufenzentrums hat in vier Wochen ihre selbst gesteckten Ziele erreicht: Den Bau eines Kickers für ihr Klassenzimmer sowie eine Garderobe aus Holz und Kupferrohren.
Im vierwöchigen Turnus kommen nun auch die anderen Schüler*innen der BQL- und Willkommensklassen in die Fliegerwerkstatt, um einen praktischen Einblick in handwerkliche Berufe zu bekommen.

Studientag unserer Partnerschule

Um einen persönlichen Einblick zu bekommen, hat das Kollegium der Alfred-Nobel-Schule ihren Studientag in die Fliegerwerkstatt verlegt. Auf diese Weise konnten alle Lehrerinnen und Lehrer für ein paar Stunden in die Rolle der Schüler schlüpfen und ihre eigenen Erfahrungen beim Bau einer Werkzeugkiste sammeln.

Rolls-Royce Mitarbeiter spenden für die Fliegerwerkstatt

Für eine freudige Überraschung sorgten unsere Gäste von Rolls-Royce Deutschland auf unserem First Flight Event am 24. November: Sie überreichten uns einen Riesenscheck über zweitausend Euro! Auf eigenen Veranstaltungen hatten sie und ihre Kolleginnen und Kollegen Geld gesammelt, um die Jugendlichen der Fliegerwerkstatt bei neuen Projekten zu unterstützen.

Vielen herzlichen Dank für so viel Engagement!

First Flight Event in der Fliegerwerkstatt

Viele helfende Hände machten unseren First Flight Event zu einer tollen Veranstaltung mit über 100 Gästen.

Am Vormittag half die Gruppe der Alfred-Nobel-Schule bei den letzten Vorbereitungen mit, damit ab 15.00 Uhr der Event starten konnte.

Von Umut, Julian und Hadi (v.l.) wurde der First Flight Event professionell und humorvoll eröffnet.

Gelegenheit, sich zu präsentieren, bekamen auch die Freizeitgruppen Parkour und Roobots, die sich immer Samstags in der Fliegerwerkstatt treffen.

Unsere Parkour-Gruppe zeigte eine beeindruckende Akrobatik-Show, bei den Roobots (Berliner Mindstorms Roboter Club) konnte man sich über die Programmierkünste der 8-14-Jährigen informieren und bei einer gemeinsamen Aktion waren alle Gäste zum Mitmachen aufgefordert.

Um Punkt 5 p.m. war es dann soweit: der Flugsimulator-737 startete zu seinem First Flight!


First Flight   Dresden – Leipzig

 

Im Cockpit flogen als Co-Pilot der Konstrukteur von Aviare, Ruben Schikora, und der ehrenamtliche ehemalige Ingenieur von Rolls-Royce, Holger Litzenberg, begleitet von unseren drei Jugendlichen, Hadi, Julian und Umut sowie dem Gründer der social return Stiftung, André Wall.

Alle Gäste konnten den Flug per Live-Übertragung miterleben.

Und, wie versprochen, wurden zwei Freiflüge unter den Gästen verlost!

Nora und Roman zogen zwei glückliche Gewinner.

Das Videoteam hielt alle Momente in Bild und Film fest: v.l. Josie, Merjem, Nora und Luise mit Dirk Dreissen und unseren Moderatoren Hadi und Julian.

Die Arbeiten am Simulator gehen in die letzte Phase

Nachdem alle Kabel im Simulator verlegt und mit den Schnittstellen der Rechner verbunden wurden, wird der Kabelstrang sortiert und in einer selbst angefertigten Kabelkanalbrücke verlegt.

Auf diese Weise sind die Kabel auch gleichzeitig vor dem nächsten Hochwasser geschützt!

Aus Dibond-Platten wird die Verkleidung der Simulatorkabine zugeschnitten und an die Alu-Träger angeschraubt.

Bald wird das Boeing 737-Cockpit vollständig in der „Black Box“ verschwinden.

 

Kooperation mit der Alfred-Nobel-Schule geht in das 3. Schuljahr

Seit September sind 18 Schülerinnen und Schüler der Alfred-Nobel-Schule an drei Tagen in der Woche in der Fliegerwerkstatt.  Die sogenannte Praxislerngruppe besteht aus 9.- und 10.-Klässlern, denen die Chance auf einen anderen Weg zum erfolgreichen Schulabschluss gewährt wird, weil die Regelbeschulung für diese Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zum Erfolg führt.

Zu Beginn eines jeden Schuljahres ist es schwer für die Schülerinnen und Schüler, diesen ausserschulischen Lernort als Chance zu begreifen: Sie fühlen sich eher abgeschoben als gewertschätzt. Dabei hat jeder einzelne ein Potential, das es zu entdecken gilt. Die Fliegerwerkstatt bietet ihnen einen Erfahrungsraum, um wieder Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl zu entwickeln, das durch erfolgreiche Arbeiten mit einem sichtbaren Ergebnis sehr gefördert wird.

Die kleine Bilder-Galerie zeigt den „Alltag“ in der Fliegerwerkstatt, der sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen orientiert. Neu ist das Beteiligungssystem, das jedem Jugendlichen je nach Arbeitsanteil auch Anteile am Verkaufserlös von hergestellten Produkten und geleisteten Arbeiten gewährt. Die Transparenz des eigenen Anteils am Gesamtergebnis fördert die Übernahme von Verantwortung für das eigene Tun. Für alle zu Kochen ist dabei genauso wertvoll wie die Herstellung eines Mühle-Spiels, das am Ende auf dem Markt verkauft werden kann. Gemeinsames Spielen ist ebenso wertvoll wie konzentrierte Einzelarbeit.

 

Team-Wechsel

Nach dreieinhalb Jahren verlässt uns unsere Mitarbeiterin der erste Stunde, Ulrike Braiger, um eine neue Aufgabe im Jugendamt zu übernehmen. Nachfolger als Leiter der Fliegerwerkstatt wird der Schreinermeister Mathias Link (re.) mit seinem Kollegen aus früheren Projekten, dem Sozialpädagogen und Schauspieler Dirk Dreissen. Herzlich Willkommen!

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Teamentwicklung mit sozialem Engagement

Für Simone Kehr und ihr Team der Daimler AG war der Projekttag mit den Jugendlichen der Fliegerwerkstatt „eine einmalige und bereichernde Erfahrung“. In gemischten Gruppen wurden vier Fahrräder wieder verkehrstüchtig gemacht. Ganz nebenbei fand ein netter Austausch zwischen einzelnen Erwachsenen und Jugendlichen statt, der über diesen Tag hinaus wirken kann.