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Artikel in der BZ

Unter dem Titel ‚Wir sind die Mieter – Leerstand am Ex-Flughafen Tempelhof? Von wegen!‘ hat die Berliner Zeitung am 8.6.2022 auch über die Fliegerwerkstatt berichtet.

Die Fliegerwerkstatt der Social-Return-Stiftung: Muhammad (21) schleift eine Holzbank für das Tempelhofer FeldFoto: Peter Müller

Link zum Artikel der BZ-Berlin

‚Das Wirtshaus im Spessart‘ – mit einem Bühnenbild aus der Fliegerwerkstatt

Mit seinem Einstieg brachte Donald Becker auch gleich einen Auftrag vom event-theater mit. Nach seiner Konzeption entsteht mit den Jugendlichen der Fliegerwerkstatt das Bühnenbild für das Stück „Das Wirtshaus im Spessart“, das bei den Brandenburger Theaterfestspielen im St. Paulikloster aufgeführt wird.

Nach den Entwürfen wurde ein Modell im Maßstab 1:10 gebaut, von dem die Jugendlichen alle Maße abnehmen und leicht in die realen Größen übersetzen können.

An die acht Meter hohe Bühnenteile werden gesägt, geschraubt, mit Moltonstoff bespannt und mit brandschutzsicherer Lasur versehen.

 

Final aufgebaut wurden die Bühnenteile direkt vor Ort.

Über Pfingsten ist das Theaterstück dann im St. Paulikloster in Brandenburg an der Havel zu sehen.

Programm event-theater: Brandenburger Klostersommer

 

 

Instrumente der Kontinente

In die Fliegerwerkstatt kommen Kinder und Jugendliche aus allen Teilen der Welt zusammen: Zurzeit haben wir Teilnehmer*innen aus Deutschland, Guinea, dem Iran, Irak, Afghanistan, Pakistan, Russland, Rumänien, Albanien, Peru, dem Libanon, den USA und der Ukraine. Allein die Aufzählung der Namen ihrer Herkunfsländer und die Vorstellung der jeweiligen Landschaften evoziert einen Klang. Diese Klangwelt versuchen wir in diesem Projekt zusammenzubringen. Die Jugendlichen bringen ihre kulturelle Prägung mit dem dafür gebauten Instrument nach außen. Der Klang der Bergketten Afghanistans tönt zusammen mit dem der Straßen und Plätze Berlins.

 

 

 

Informationen zum Projekt und zu den Teilnahmemöglichkeiten gibt es in unserem Flyer „Instrumente der Kontinente“.

Flyer „Instrumente der Kontinente“

 

Interessierte Eltern, Schulleiter*innen und Lehrer*innen können sich über das Konzept näher informieren bei:

Donald Becker – Fliegerwerkstatt
donald.becker@socialreturn.de
Telefon +49 (0)172 310 15 13

 

 

Herzlichen Dank an die Stiftung Berliner Sparkasse, die unser Projekt mit einer Förderung unterstützt!

 

 

 

Unser neues Hochbeet im Allmende-Garten

Seit 2014 gibt es den Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor mit mittlerweile mehr als 250 Hochbeeten. Mit unseren Jugendlichen haben wir nun auch ein Hochbeet auf dem sonnigen Tempelhofer Feld gebaut und können mit dem Gemüseanbau beginnen.

Zum Glück haben wir reichlich Fahrräder repariert. So macht es viel mehr Spaß, die drei Kilometer bis ans andere Ende des Tempelhofer Flughafens zurückzulegen.

Das Kanu wird wasserdicht

Anfang des Jahres ging es weiter mit dem Bau des Kanus. Die Leisten sind geschliffen, jetzt konnte die Glasfasermatte und das Epoxidharz aufgetragen werden.

Den Abschluss der Bordwand bildet das Dollbord aus Eschenholz. Es ist gleichzeitig die Aufhängung für die Sitzplätze und die Mittelbank des Kanus.

Radkappen für den Condor

Nebenan im Hangar 7 wird gerade die über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten restaurierte Condor wieder vollständig zusammengebaut. Die Restaurierung ist ein Gemeinschaftsprojekt von dem Deutschen Technikmuseum, Airbus, der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung und Rolls-Royce.

Das historische Flugzeug Focke-Wulf Fw 200 „Condor“ ist das einzige noch existierende Exemplar dieses Typs.

Hier und da fehlen Teile, die im Original nicht mehr vorhanden sind. Nachbauten aus Holz und Metall werden, wenn möglich, zusammen mit den Jugendlichen der Fliegerwerkstatt hergestellt.
Hier werden gerade die Radkappen aus Holz nachgebaut.

Und manchmal können die Jugendlichen sogar direkt an der Condor mitschrauben.

Vielen Dank, Günter Hujer, dass wir bei diesem spannenden Projekt mithelfen können.

Das neue Team der Fliegerwerkstatt

Unser Team hat sich in diesem Jahr verändert, nachdem Dirk Dreissen nach über vier Jahren die Fliegerwerkstatt verlassen hat.

Seit Februar ist der Sozialpädagoge Patrick Peinhopf an Bord. Er hat vor seinem Studium eine handwerkliche Ausbildung zum Fertigungsmechaniker absolviert.

Als Werkpädagogen konnten wir den Bühnenbildner Donald Becker gewinnen, der u.a. auch Ausstellungsdesigns für verschiedene Museen sowie Jugendfilm- und -theaterprojekte entwickelt und umgesetzt hat.

Seit Dezember ist Rosa Kantereit als Werkpädagogin hinzugekommen, die als technische Modellbauerin handwerkliches und CAD know-how mitbringt.

Jonas Wittrock steht uns weiterhin als Werkstudent zur Verfügung.

Ein gemischtes Team mit sehr unterschiedlichen Expertisen und einer Menge Ideen für die nächsten Jahre!

Die ersten vier Bänke auf dem Tempelhofer Feld gelandet

Langes Warten auf die Holzlieferung und eine notwendige TÜV-Zertifizierung verzögerten die Fertigstellung: Nun aber konnten die ersten vier Bänke aufgestellt werden. Unsere netten Nachbarn von der WISAG haben die Bänke für uns mit Gabelstapler und Lastwagen auf das Tempelhofer Feld gebracht.

Bei den vier Projekten KulturGate, Stadtacker, nature Mini ART Golf und Allmende-Kontor können es sich Besucher nun auf den Bänken gemütlich machen.

MASKENSPIEL im Luftschloss

Mit der Bildhauerin und Schauspielerin Renata Messing haben wir ein ganz neues Projekt auf die Fliegerwerkstatt-Bühne gebracht: Das ‚Maskenspiel im Luftschloss‘ ist die Idee einer handwerklich-künstlerischen Auseinandersetzung mit sich selbst. Dabei geht es um das gegenseitige Wahrnehmen aller TeilnehmerInnen untereinander, die inhaltliche Arbeit und haptischen Erfahrungen bei der Maskenherstellung. Das Projekt war für die insgesamt 40 TeilnehmerInnen eine handwerkliche, künstlerische und phantasievolle Herausforderung. Eigene Ideen, Identitäten und Erfahrungen werden verarbeitet und in das Spiel mit eingebracht.

Die kreative Arbeit mit Keramik war sehr eindrucksvoll, weil die meisten noch nie mit dem Material Ton gearbeitet hatten.

Neben Keramik- und Papier-Arbeiten entstanden große Menschen-Masken mit ganz unterschiedlichen Ausdrücken, zu denen die TeilnehmerInnen eine Geschichte oder eine Biographie erfunden hatten.

 

 

Höhepunkt des Workshops war die Präsentation der selbständig entwickelten Geschichten zu den entstandenen Figuren – vorgetragen auf Deutsch und in der Muttersprache. In unserem Film sind einige der Geschichten zu hören.
Hier geht’s zum Film MASKENSPIEL.

Vielen Dank an das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, das dieses Projekt im Rahmen des Experimentierfonds 2021 unterstützt hat.